Europa entsteht im Austausch – Schüler unterwegs in Griechenland

20 Jugendliche der Alexander-von-Humboldt-Schule erlebten im Rahmen des Erasmus-Programms eine intensive Woche zwischen Geschichte, Kultur und gelebtem Europa.

Viernheim/Serres. Europa im Unterricht zu behandeln ist das eine – es vor Ort zu erleben etwas ganz anderes. Genau diese Erfahrung machten 20 Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule bei ihrer Erasmusfahrt nach Nordgriechenland, begleitet von Dr. Polichronia Thomoglou und Marco Andres.IMG_9096.jpg

In Thessaloniki wurde Geschichte unmittelbar erlebbar, während in Serres die Begegnung mit der Partnerschule im Mittelpunkt stand. Aus ersten Kontakten entwickelten sich schnell echte Gespräche und neue Freundschaften.

„Am Anfang war ich echt nervös, aber am Ende hat es sich angefühlt, als würden wir uns schon lange kennen. Das war mehr als nur ein Austausch“, berichtet eine Schülerin.

Neben kulturellen Eindrücken spielte auch politische Bildung eine zentrale Rolle: Beim Besuch des Rathauses sowie durch das Verfolgen der Feierlichkeiten zum griechischen Nationalfeiertag setzten sich die Jugendlichen intensiv mit Demokratie, Identität und europäischen Werten auseinander.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug zum Kerkini-See. Dort wurden Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht nur besprochen, sondern konkret erfahrbar.E72F931F-F2C6-43D2-927A-6ED01E48C36E_1_105_c.jpg

„Der Austausch hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, andere Perspektiven kennenzulernen und eigene Sichtweisen zu hinterfragen“, so ein weiterer Teilnehmer.

Die Woche hat deutlich gemacht: Europa entsteht durch Begegnung. Die Schülerinnen und Schüler kehrten nicht nur mit neuen Freundschaften zurück, sondern auch mit einem geschärften Blick auf ihre Rolle in einem gemeinsamen Europa.

Text: Dr. Polichronia Thomoglou

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